
1920, knapp zwei Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, fand sich eine Gruppe von 12 Musikfreunden zusammen, um einen Musikverein zu gründen. Zum Vorstand sowie Musikleiter wurde Michael Schneider sen. bestimmt.

1933 mussten alle Musikkapellen im Reichsverband für Volksmusik angeschlossen sein. Die förmliche Meldung aller Mitglieder war Pflicht.
1948 starb Michael Schneider sen., danach übernahm sein Sohn Michael den Dirigentenstab. Der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegsjahre verringerten die Zahl der aktiven Musiker, da andere Interessen im Vordergrund standen. Ein geeigneter Nachwuchs war nicht vorhanden und nur schwer zu finden.
Neubeginn 1975
1975 verstarb der langjährige Dirigent Michael Schneider. Somit waren in den siebziger Jahren nur mehr sechs Musiker übrig geblieben, die am 23. November 1975 einen Neubeginn beschlossen. Zum ersten Vorstand wurde Leonhard Eisenschmid gewählt, der diese Funktion neunzehn Jahre lang ausübte.
Dieser Stamm setzte sich zum Ziel, junge Leute für die Ideen der Blasmusik zu begeistern und einen geeigneten Ausbilder zu suchen, den sie schließlich in Andreas Dausch aus Stetten fanden. Einundzwanzig junge Leute konnten für die Ideen der Blasmusik gewonnen werden.